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Mit 10. Jänner 2023 ist die am Vortag kundgemachte 1. Novelle 2023 der Geflügelpestverordnung 2007 in Kraft getreten (siehe BGBl. II Nr. 6/2023). Dieser zufolge wurden die in Österreich ausgewiesenen Geflügelpestrisikogebiete angepasst und verschärfte Biosicherheitsmaßnahmen für die Geflügelhaltung angeordnet.

Demnach muss Geflügel im gesamten Bundesgebiet durch Netze, Dächer, horizontal angebrachte Gewebe oder andere geeignete Mittel vor dem Kontakt mit Wildvögeln geschützt werden. Ist das nicht möglich, muss zumindest die Fütterung und Tränkung nur im Stall oder unter einem Unterstand, der das Zufliegen von Wildvögeln erschwert erfolgen. Dabei ist sicherzustellen, dass das verwendete Futter und Wasser nicht mit Wildvögeln in Berührung kommt. Weiters müssen Ausläufe gegenüber Oberflächengewässern, an denen sich wildlebende Wasservögel aufhalten können, ausbruchssicher abgezäunt sein und Enten und Gänse getrennt von übrigem Geflügel gehalten werden. Zusätzlich müssen in Hochrisikogebieten - dazu zählt auch Vasoldsberg - gelegene Betriebe mit mehr als 50 Stück Geflügel ihre Tiere dauerhaft in Stallungen oder in geschlossenen Haltungsvorrichtungen halten. Letztere müssen so ausgeführt sein, dass sie zumindest oben abgedeckt sind und ein Kontakt zu Wildvögeln und deren Kot bestmöglich hintangehalten wird. Ein Kontakt zu wildlebenden Wasservögeln muss dort jedenfalls ausgeschlossen sein.


graphische Darstellung des Risikogebietes

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